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3367 Unterschriften...


31. Juli 2015

1.800 Unterschriften hätten ausgereicht, um das Thema erneut in die Stadtvertretung zu bringen. Weit über 3000 Unterschriften sind ein noch eindeutigeres Zeichen: Theater muss sein!

Heute Vormittag übergaben Initiatoren und Unterstützer des Bürgerbegehrens zum Erhalt der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz fast 400 Unterschriftenlisten an die Stadtvertretung Neustrelitz. In den letzten sechs Wochen haben sich 3367 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt der Theatergesellschaft in ihrer jetzigen Form, d.h. einschließlich der Tochtergesellschaft Deutsche Tanzkompanie mit vier Sparten, ausgesprochen.

Für die Stadtvertretung, die sich im September mit dem Begehren der Bürger befassen wird, nahmen Stadtpräsident Christoph Poland (CDU) und Stellvertreter Manfred Schwarz (Die Linke) den gewichtigen Packen in Empfang. Poland sprach von einem „starken politischen Signal der Neustrelitzer Bürger für die Theatervielfalt“. Poland und Schwarz waren sich mit tausenden Bürgern einig: Niemand, auch nicht an den anderen Theaterstandorten, will die von der Landesregierung geforderte Fusion zu einem Theaterkombinat.

Ziel der Unterschriftensammlung war es, 10 Prozent der Wahlberechtigten für das Bürgerbegehren zu mobilisieren. In den letzten Tagen schwoll das Ergebnis auf ca. 20 Prozent an. Immer noch erreichen das TheaterNetzwerk ausgefüllte Unterschriftenlisten. Diese sollen weiter gesammelt und zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht werden. Größtes Handicap beim Unterschriftensammeln war die Frage des Wohnorts. Thomas Kowarik und Marco Zabel berichteten, dass tausende Theater- und Festspielbesucher aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, aus anderen Theaterregionen des Bundeslandes, ja, aus ganz Deutschland, das Bürgerbegehren unterstützen wollten. Übergreifend war auch das Interesse der Neustrelitzer. Zabel: „Die Unterschriften stehen repräsentativ für die ganze Stadtgesellschaft.“ Ein großer Dank richtet sich an alle Unterstützer, besonders aber an die unermüdlichen Unterschriftensammler!


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